Bob-Team Friedrich wirbt für das Zusammenwachsen der Nationen

Pressemitteilung der Stadt Pirna

Nach Landrat Michael Geisler und Oberbürgermeister Klaus-Peter Hanke werben in den nächsten Wochen die Brüder Francesco und David Friedrich vom gleichnamigen Bob-Team auf Plakaten in Pirna für den Europäischen Gedanken. Francesco und David Friedrich: „Im sportlichen Alltag erleben wir, dass Grenzen, Nationalitäten oder unterschiedliche Sprachen keine Rolle spielen, wenn Menschen in einem gemeinsamen Ziel vereint sind: dem sportlichen und fairen Miteinander. Diesen respektvollen Umgang wünschen wir uns auch für das Zusammenwachsen der Nationen in Europa.“ Angelehnt an die Kampagne „Ich will Europa“, die unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Joachim Gauck steht, will Oberbürgermeister Klaus-Peter Hanke in den Dialog mit Pirnaer Bürgern treten. Mit dem Slogan „Daheim in Sachsen, Deutschland und Europa!“ werben in den nächsten Wochen verschiedene bekannte Persönlichkeiten für ein gemeinsames Bekenntnis zu den europäischen Gedanken von Freiheit, Stabilität, Frieden und Vielfalt.

Oberbürgermeister Klaus-Peter Hanke: „Europa liegt mir sehr am Herzen. Bereits im Jahr 2005 erhielt die Stadt Pirna das Europadiplom des Straßburger Europarates in für die europäische Verständigung. Vor allem die intensiven städtepartnerschaftlichen Beziehungen zwischen Vereinen und Schulen unserer Stadt sind eine gute Basis, ein geeintes Europa entstehen zu lassen. Wie diese positiven Entwicklungen zeigen, ist es uns doch bereits gelungen, jenseits der Diskussionen um Finanzkrise, Vertrauensverlust in den Euro oder unverständlicher Reglementierungen, als Menschen zusammenzurücken. Ich möchte herausfinden, wie die Pirnaer Bürger dazu stehen. Was verbinden Sie mit dem europäischen Gedanken? Wo begegnet Ihnen das geeinte Europa? Nur im Urlaub oder auch in unserer Stadt? Bitte senden Sie Ihr Statement zu Pirna in Europa an europa@pirna.de.“

Hintergrund zur Kampagne „Daheim in Sachsen, Deutschland und Europa“ Daheim in Sachsen bedeutet:

Die regionale Verankerung ist eine der wichtigsten Voraussetzungen dafür, dass sich Menschen dem vereinten Europa als neuem Lebensraum mit neuen Perspektiven und Chancen öffnen können. Daheim in Deutschland bedeutet: Wenn Vertrauen und Geborgenheit im kleinen Lebensraum fehlen, entstehen Misstrauen und Angst gegenüber dem großen Lebensraum Europa. Weltoffenheit setzt voraus, dass der Einzelne sich in überschaubaren, mitgestaltbaren Räumen und Netzwerken eingebunden weiß, die das Gefühl von Heimat, politischer Identifikation und persönlicher Identität vermitteln. Daheim in Europa bedeutet: Damit Menschen miteinander im „Haus Europa“ leben können, braucht Europa gemeinsame Grundwerte. Nur so kann aus einem (rational begründeten) Wirtschaftsmodell ein erfahrbares Gesellschaftsmodell werden, mit dem sich Menschen wirklich identifizieren können.