Playboy-Pilot Machata will in Sotschi bester Pilot aller Klassen werden

FansSt. Moritz/Sotschi – Die Playboy-Piloten Francesco Friedrich und Manuel Machata haben die Viererbob-WM abgehakt und konzentrieren sich voll auf das Weltcup-Finale auf der Olympia-Bahn von  Sotschi. Dort steht in zwei Wochen „Machete“ Machate knapp vor dem Gewinn des kombinierten Gesamtweltcups – quasi der beste Pilot aller Klassen. Auf den führenden Letten Oscars Melbardis hat der Ramsauer nur winzige 16 Punkte Rückstand. Knapp dahinter ist der russische WM-Zweite Alexander Subkow. Und in der Königsklasse am Sonntag in St. Moritz ließ Machata als WM-Achter den spurtstarken Letten mit seiner Crew hinter sich. „Jetzt müssen wir uns nochmal auf den Punkt konzentrieren und die Chance ergreifen. Zugleich müssen wir uns wichtige Erkenntnisse über die Olympia-Bahn erarbeiten“, sagte der Pilot vom SC Potsdam, der im ersten und vierten WM-Lauf etwas Pech hatte. Erst wurde der Anschubbügel seines Buchbinder-Schlittens zu spät eingeklappt, dann touchierte er anfangs zu heftig die Bande.

 

Auch beim jüngsten Zweierbob-Weltmeister aller Zeiten, Francesco Friedrich, lief es im großen Schlitten nicht optimal – gerade am zweiten Wettkampftag. Einige Fahrfehler kosteten ihn mit seiner Junioren-WM-Crew wichtige Plätze. So musste er sich mit Rang 13 trösten. Am ersten Wettkampftag überraschte er im Schneetreiben trotz ungünstiger Startnummer mit einem zwischenzeitlichen Bahnrekord und deutete seine Fähigkeiten an den Lenkseilen auch im großen Gefährt an. „Irgendwie war am Sonntag die Puste raus. Ärgern tue ich mich aber dennoch, weil viel mehr dringewesen war. Doch die Planung war zunächst auf die Junioren-WM ausgerichtet und dann der Fokus auf den Zweier, wo ja alles blendend aufging. Jetzt war ich auch irgendwie platt“, bilanzierte der erst 22 Jahre alte Shootingstar. (ee)

 

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by axel watter